Der Hamburger SV wird mit einer überraschenden Verpflichtung von David Alaba in Verbindung gebracht. Der 34-jährige Österreicher ist derzeit vereinslos und könnte trotz geschlossenem Transferfenster unterschreiben.
Die Mannschaft von Trainer Tim Walter steht nach vier Spieltagen mit nur drei Punkten auf dem 15. Tabellenplatz der Bundesliga. Die jüngste Formkurve zeigt mit zwei Siegen und drei Niederlagen in den letzten fünf Partien eine leichte Besserung nach dem katastrophalen Saisonstart mit zwei 0:5-Pleiten. Der letzte Erfolg war der 2:1-Heimsieg gegen den 1. FC Köln am vergangenen Wochenende.
Alaba, ehemals bei Bayern München und Real Madrid aktiv, würde der defensiv schwachen HSV-Elf enorme Erfahrung und Spielintelligenz bringen. Die Abwehr des HSV hat in dieser Saison bereits 13 Gegentore kassiert. Mit Mario Vušković ist zudem eine Stammkraft im Innenverteidiger-Zentrum derzeit verletzt. Ein Spieler vom Kaliber Alaba, der auf mehreren Positionen helfen kann, wäre ein echter Coup.
Die größte Herausforderung sind die finanziellen Rahmenbedingungen. Alabas Gehaltsvorstellungen dürften das Budget des HSV bei weitem übersteigen. Der Klub muss kreativ werden, sollte es ernsthafte Gespräche geben. Als Alternative wird der erfahrene Jannik Vestergaard im Raum genannt. Auch aus dem Ausland gibt es Konkurrenz: Der Serie-A-Klub Lazio und der mexikanische Club América sollen ebenfalls ein Auge auf den Weltklasse-Verteidiger geworfen haben.
Die nächste Gelegenheit, die aktuelle Form unter Beweis zu stellen, bietet das Auswärtsspiel bei der TSG 1899 Hoffenheim am 10. Oktober. Die komplette Terminplanung findet sich auf unserer Spielplan-Seite. Sollte der HSV tatsächlich mit Alaba liebäugeln, wäre dies ein klares Signal an die Fans, dass der Klub trotz der schwierigen Lage nach ambitionierten Lösungen sucht. Die Verletztenliste des Teams ist auf unserer Verletzten-Übersicht einsehbar.
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