Der Hamburger SV setzt in seiner sportlichen Krise auf die Rückkehr von Mario Vušković. Der Verteidiger kann nach dem Ende seiner vierjährigen Dopingsperre wieder für den Club auflaufen und soll helfen, die desaströse Defensive zu stabilisieren.
Vušković war im Jahr 2022 positiv auf das Dopingmittel EPO getestet worden und musste daraufhin eine vierjährige Sperre absitzen. In Hamburg wurde er dennoch vielfach als Opfer eines kaputten Systems gesehen. Jetzt, da die Strafe verbüßt ist, klammert sich der taumelnde HSV an die Hoffnung, dass der 24-Jährige seine Karriere retten und dem Verein gleichzeitig helfen kann.
Die Situation ist dramatisch. Hamburger SV steht nach drei Spieltagen ohne Punkt auf dem letzten Platz der Bundesliga. Die Bilanz ist vernichtend: drei Niederlagen, kein eigenes Tor erzielt und zwölf Gegentore kassiert. Die jüngste Pleite war ein 0:5 beim RB Leipzig am vergangenen Samstag. Die Defensive wirkt löchrig, der Kader ist angeschlagen. Neben Vušković fehlen auch Alexander Røssing-Lelesiit, Kofi Jeremy Amoako, Sebastiaan Bornauw und Immanuel Pherei verletzungsbedingt.
Die Verantwortlichen erhoffen sich von Vuškovićs Comeback einen dringend benötigten Impuls. Seine physische Präsenz und sein Kopfballspiel könnten der instabilen Abwehrreihe Halt geben. Ob er nach der langen Zwangspause sofort die alte Form findet, bleibt jedoch die große Frage. Die Vorbereitung auf das nächste Spiel, das Heimspiel gegen den 1. FC Köln am Samstag, läuft bereits. Die Kölner liegen derzeit auf Platz zwölf. Die komplette Planung für die kommenden Wochen findet sich im Spielplan.
Für den Spieler selbst geht es nun darum, auf dem Platz zu beweisen, dass die Vergangenheit abgehakt ist. Die letzten fünf Pflichtspiele des HSV endeten mit zwei Siegen und drei Niederlagen, die Formkurve zeigt nach unten. Ein Blick auf die aktuelle Tabelle verdeutlicht die Dringlichkeit. Ein Erfolg gegen Köln wäre ein überfälliges Lebenszeichen. Die Rückkehr von Mario Vušković ist der erste Schritt in einer schwierigen Mission.
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