Louis Lemke ist der jüngste Torschütze in der Pflichtspielgeschichte des Hamburger SV. Der 16-Jährige erzielte beim 3:0-Sieg in der ersten DFB-Pokalrunde beim SC Verl das dritte Tor und brach damit einen 104 Jahre alten Vereinsrekord, wie die Allgemeine Zeitung berichtete.
Wie alt war Lemke bei seinem Rekordtor?
Lemke traf im Alter von 16 Jahren, zehn Monaten und 16 Tagen. Damit unterbot er den bisherigen Rekordhalter Otto Sommer, der 1922 im Alter von 17 Jahren und 14 Tagen für den HSV getroffen hatte. Sogar die Legende Uwe Seeler war mit 17 Jahren, neun Monaten und zehn Tagen älter, als er 1954 im Pokal sein erstes Tor erzielte. Der Außenbahnspieler feierte sein Bundesligadebüt bereits in der Vorsaison am 33. Spieltag gegen Freiburg. Im Oktober wird Lemke 17 Jahre alt.
Was sagte der Trainer zu Lemkes Leistung?
HSV-Trainer Merlin Polzin lobte den Teenager nach dem Spiel in Verl. "Er ist ein fleißiger Arbeiter und hat trotzdem wegen seines Alters eine große Freude am Fußballspielen", sagte Polzin. Lemke bereitete den Treffer nach einer Vorlage von Nicolai Remberg mit einem Flachschuss ins lange Eck vor. Er stand bis zur 75. Minute auf dem Platz und zeigte eine solide Leistung auf seiner Position. Die aktuelle Squad-Übersicht zeigt, dass Lemke einer von mehreren jungen Talenten im Kader ist.
Welche Bedeutung hat der Rekord für den HSV?
Der Rekord unterstreicht die erfolgreiche Nachwuchsarbeit des Hamburger SV. Lemkes Entwicklung wird im Verein genau beobachtet. Er durchlief die Jugendabteilungen und steht nun vor seiner ersten kompletten Saison im Profibereich. Sein Vertrag läuft noch bis 2028, was dem Klub Planungssicherheit gibt. Der Sieg in Verl war wichtig für das Selbstvertrauen der Mannschaft zu Saisonbeginn. Die nächsten Aufgaben stehen bereits in der Bundesliga an, wie der Spielplan zeigt.
Wie geht es für Lemke und den HSV weiter?
Für Louis Lemke geht es nun darum, sich in der Bundesliga zu etablieren. Sein Tor in Verl hat ihm viel Zuspruch eingebracht. Trainer Polzin wird ihn behutsam einsetzen, aber sein Talent ist offensichtlich. Der HSV kann mit weiteren jungen Spielern aus dem eigenen Nachwuchs aufwarten. Die Mannschaft will in dieser Saison den Anschluss an die Spitzengruppe finden. Die aktuellen Tabellenstände geben Aufschluss über die Konkurrenz. Lemkes Entwicklung ist ein positives Signal für die Zukunft des Vereins.
