Hamburger SV: Nur drei Profis bleiben übrig. Nur noch drei Spieler aus der Relegationsmannschaft von 2023 bleiben beim Hamburger SV. Robert Glatzel und Jean-Luc Dompé könnten gehen. Der HSV verlor am 5. Juni 2023 gegen den VfB Stuttgart. Vergleicht man den Kader von vor 36 Monaten mit dem heutigen, ist ein gewaltiger Umbruch festzustellen. Robert Glatzel, seinerzeit absoluter Stammspieler unter Ex-Chefcoach Tim Walter, steht vor einem Wechsel zum VfL Wolfsburg. Der Stürmer hat seine Entscheidung bereits getroffen, die beiden Nordklubs müssen sich noch auf eine Ablöse einigen. Und Jean-Luc Dompé, der im Rückspiel gegen Stuttgart wie zu der Zeit gewöhnlich die linke Seite bespielte, gilt gegenwärtig ebenso als Verkaufskandidat. Sollten die langjährigen Fanlieblinge Glatzel und Dompé den HSV in diesem Sommer verlassen, wären im Vergleich zu damals nur noch Rechtsaußen Bakery Jatta, Linksverteidiger Miro Muheim und Torwart Daniel Heuer Fernandes da. Jatta, zwischenzeitlich aussortiert, kämpfte sich in der abgelaufenen Saison zurück und dürfte als Alternative für die rechte Schiene bleiben. Muheim, der sich seit seiner Ankunft im Sommer 2021 zum absoluten Leader mauserte, nimmt mit der Schweiz an der WM teil und soll danach wieder im Volkspark vorangehen. Und Heuer Fernandes, der die klare Nummer eins bleiben wird, verlängerte seinen Kontrakt kürzlich zum dritten Mal seit seinem Wechsel 2019. Jatta, Muheim und Heuer Fernandes werden in den kommenden Wochen aber wie in jedem Jahr viele neue Kollegen um sich herum begrüßen. Offiziell ist bislang nur der Transfer von Kofi Amoako, der für knapp zwei Millionen Euro aus Dresden kommt. Als beschlossen gilt zudem die Verpflichtung von Ex-Leihgabe Albert Grønbæk für gut 4,5 Millionen Euro. Der Däne verlässt Rennes. Mit Glatzel und womöglich Dompé könnten zwei der prägendsten HSV-Gesichter der vergangenen Jahre wiederum gehen. In den Wochen nach dem verlorenen Relegationsdrama gegen Stuttgart hatten sich zunächst nur zwei Startelfprofis verabschiedet: Sonny Kittel, der damals zu Raków Czestochowa nach Polen gewechselt war – und kürzlich